Neo Magazin Royale: Das Spiel zur Show

Das hat es im Deutschen Fernsehen auch noch nicht gegeben: Ein Smartphonespiel zu einer Show. Die Truppe um Jan Böhmermann und sein Neo Magazin Royale hat sich ein waschechtes Point-and-klick-Adventure zusammengeklöppelt – wie sich das gehört in kultiger 90er-Optik.

Das „Game Royale“ gibt es kostenlos im Play Store.

Preis: Kostenlos

Honor-Weihnachtsrabatte: Honor Band Z1 für 1€

…allerdings nur für die ersten 100 Besteller. Aber auch danach gibt es satte Rabatte – und das normalerweise knapp 80 Euro teure Fitness-Armband mit Display kostet damit nur 50 Euro. Das Honor 7 gibt es außerdem 70 Euro günstiger, also für ca. 280 Euro und auch viele andere Honor- und Huawei-Produkte sind heute ab 10.30 Uhr günstiger in Huaweis offiziellem Onlineshop zu haben.

Einen vollständigen Überblick über alle aktuellen Angebote der VMall gibt es hier und einen ausführlichen Testbericht über das Honor Band Z1 gibt es hier.

OsmAnd+ – Kartenapp mit Offline-Navigation für 10 Cent im Play Store

Screenshot_2015-12-15-14-03-31Wer schon versucht hat, im Ausland mit dem Smartphone von A nach B zu finden kennt die Probleme: Entweder braucht man einen halbwegs finanzierbaren Roaming-Tarif oder man versucht sich von WLAN zu WLAN zu hangeln. Beides nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig.

Eine bequemere Möglichkeit sind Apps, bei denen sich die Karten vorab runterladen lassen. Um eine solche handelt es sich bei „OsmAnd+“, deren Karten auf den Open Street Maps, also dem freien und offenen Open Source Kartenwerk basiert, die man sich bei Bedarf für einzelne Länder oder auch für die ganze Welt runterladen kann.

Screenshot_2015-12-15-14-08-48 Screenshot_2015-12-15-14-09-11 Screenshot_2015-12-15-14-10-56

Die App bietet darüberhinaus noch viele weitere Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten wie die Navigation mit Zwischenzielen oder das Aufzeichnen einer Route.

Aktuell gibt es OsmAnd+ für nur 10 Cent im Play Store.

MicroSD: Wie erweitere ich den Speicher meines Smartphones?

Knapp 3 Tage habe ich jetzt mein Honor 7, mit dem ich nach wie vor so zufrieden bin, wie am ersten Tag. Doch einen wirklich großen Minuspunkt habe ich hier bisher noch gar nicht angesprochen: Den viel zu kleinen internen Speicher!

Leider gibt es das Honor 7 in Deutschland nur in der kleinsten Variante von 16 Gigabyte Gerätespeicher. Von denen wiederum bleiben im Auslieferungszustand allerdings nur noch zwischen 9 und 10 GB, weil ja das Betriebssystem und verschiedene vorinstallierte Apps durchaus auch ihren Platz brauchen.

„Geheimtipp“: Überflüssiges einfach mal löschen 🙂

Kleiner Tipp an dieser Stelle: Bevor man anfängt, zusätzliche Apps auf einem neuen Handy zu installieren, sollte man zunächst einmal die vorinstallierten einmal durchgehen und löschen, was man nicht braucht. Nicht alles lässt sich immer löschen aber auf dem Honor 7 waren zum Beispiel mehrere Spiele vorinstalliert, die ich nicht brauche und direkt gelöscht habe, was schon mal so ungefähr ein Gigabyte an Platz einsparte.

Auch später sollte man hin und wieder mal schauen, dass man seinen Gerätespeicher ein wenig „aufräumt“. Gerade, wenn er, wie bei mir, eher knapp bemessen ist. Ein Klassiker ist dabei, die ganzen selbstgemachten Fotos und Videos, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, aus dem Gerätespeicher woanders hin zu verlagern. Zum Beispiel in die Cloud (einige Hinweise dazu findest Du am Ende dieses Artikels) – oder eben auf eine MicroSD.

Welche MicroSD-Karte für welches Gerät?

Dabei muss man allerdings vor dem Kauf einer MicroSD-Speicherkarte aufpassen: weder lässt sich jedes Smartphone auf diese Weise im Speicher erweitern, noch funktioniert jede Größe mit jedem Handy! Man sollte also mal einen Blick ins jeweilige Datenblatt werfen oder ein wenig googeln, welche Größen unterstützt werden.

Ob solche Erweiterungen überhaupt unterstützt werden, sollte man natürlich grundsätzlich schon vor dem Kauf checken, wenn einem der interne Speicher nicht genügt. Übrigens: Hätte das Honor 7 keinen Speicherkartenslot gehabt, wäre das für mich Grund genug gewesen, einen großen Bogen um dieses ansonsten sensationelle Handy zu machen!

Im Fall des Honor 7 ist es so, dass man dort Speicherkarten mit bis zu 128 GB einbauen kann, was wirklich ordentlich ist und zumindest im Augenblick mehr als genug für den Alltag normaler Handynutzer sein sollte. Mir genügte für den Anfang sogar noch eine alte 32 GB-Karte, die ich rumliegen hatte.

Wenn man aber eine neue Speicherkarte kauft, dann empfehle ich derzeit (Stand: Dezember 2015), sofern vom Gerät unterstützt, eine 64 GB Karte zu kaufen. Hier bekommt man bereits für um die 20 Euro sehr gute Speicherkarten und man wird in der Regel Mühe haben, selbst diese 64 GB mit normaler Verwendung voll zu bekommen.

Worauf man achten sollte, ist die Geschwindigkeit, mit der die Speicherkarte Daten verarbeiten kann. Das ist insbesondere beim Fotografieren wichtig, weil der Speichervorgang nachher das Fotografieren selbst verlangsamen kann.

Einer der größten Hersteller mit einem ordentlichen Preis-Leistungsverhältnis ist SanDisk, dessen Karten auch ich fast immer kaufe. Bei Amazon bekommt man von SanDisk derzeit:

Karte „in Betrieb nehmen“

Hat man sich die Karte besorgt, reicht es normalerweise, sie einzulegen und schon kann sie genutzt werden. Eine neu gekaufte sollte normalerweise immer gleich erkannt werden und sofort funktionieren. Falls das Handy sie nicht gleich erkennt, kann das verschiedene Ursachen haben, die praktisch immer damit zu tun haben, dass die Karte vorher irgendeinem anderen Zweck gedient hat. In einem solchen Fall solltest Du folgende Schritte einmal durchgehen:

  • Der Klassiker: Starte Dein Handy neu 🙂
  • Karte noch einmal rausnehmen und neu einstecken.
  • Schau noch einmal nach, ob Dein Handy eine Speicherkarte dieser Größe auch wirklich unterstützt. Du findest solche Angaben relativ schnell mit einer kleinen Google Recherche oder auch auf der Website des Herstellers.
  • Karte rausnehmen und äußerlich prüfen. Sind die Kontakte alle intakt? Sind sie vielleicht verschmutzt? Gegebenenfalls mit einem Wattestäbchen und etwas Spiritus reinigen.
  • Karte neu formatieren. Und das geht folgendermaßen:

Wie du Deine MicroSD-Karte formatierst, falls das nötig ist

2015-12-09 15-46-53 ScreenshotDazu benötigst Du natürlich einen Kartenleser. Den haben viele Rechner bereits eingebaut. Falls aber nicht, kannst Du Dir zum Beispiel diesen hier kaufen, der sowohl „große“ SD-Karten (kennt man zum Beispiel aus Kameras), als auch die für uns hier interessanten MicroSDs lesen kann.

Falls Du einen eingebauten Kartenleser hast der, wie meiner, nur SD-Karten lesen kann, benötigst Du einen Adapter, der aus der MicroSD eine „große“ SD-Karte macht. Kann man für 1-2 Euro kaufen, bekommt man mittlerweile aber auch fast immer direkt dazu, wenn man eine MicroSD neu kauft. Die vier MicroSDs von SanDisk, die ich Dir weiter oben empfohlen habe, kommen alle mit einem solchen Adapter.

Wenn Du eine Möglichkeit gefunden hast, die MicroSD an einen Computer anzuschließen, ist der Rest ganz einfach. In Windows wählst Du nun das Laufwerk aus, in dem sich die Karte befindet. Hierzu gehst Du auf „Dieser PC“ und klickst in „Geräte und Laufwerke“ den Eintrag an, in dessen Logo etwas von „SD“ steht. Der Name dieses Eintrags kann variieren, den solltest Du hier nicht weiter beachten. Klicke diesen Eintrag mit der rechten Maustaste an und wähle dann „Formatieren…“ aus. Im Fenster, dass sich dann öffnet, musst Du noch zwei Kleinigkeiten einstellen. Einmal musst Du prüfen, ob unter „Dateisystem“ der Eintrag „FAT32“ gewählt ist und dies gegebenenfalls korrigieren. Anschließend entfernst Du noch das Häkchen ganz unten bei „Schnellformatierung“ und klickst dann auf „Starten“. Jetzt dauert es ein paar Minuten. Der grüne Balken zeigt Dir den Fortschritt und sobald der Job erledigt ist, bekommst Du dann auch noch mal eine Meldung, die Dir das mitteilt.

Einstellungen bearbeiten, damit auch wirklich auf der SD gespeichert wird

Wenn alles funktioniert, das Handy die Karte erkannt und ins System integriert hat, dann kann es sein, dass Du einzelnen Apps noch mitteilen musst, dass sie von nun an ihre Inhalte auf der Speicherkarte speichern sollen. Mein Tipp: Checke einfach mal folgende Punkte:

  • Schau in Deiner Kamera-App in den Einstellungen, ob sie auf der SD-Karte speichert
  • Verschiebe Deine Bilder und Videos aus dem Gerätespeicher auf die SD-Karte
  • Verschiebe Deine MP3-Dateien aus dem Gerätespeicher auf die SD-Karte
  • Prüfe die Speicherorte aller Apps, die irgendwelche Medien herunterladen können. Also zum Beispiel Podcast-Apps oder Audible

Mit diesen Punkten solltest Du die allermeisten Speicherfresser erwischen und wieder Platz auf Deinem Gerätespeicher schaffen können.

Alternative zur MicroSD: Die Cloud!

Eine andere Möglichkeit, Daten speicherplatzschonend immer dabei zu haben sind die sogenannten Cloudspeicherdienste. Man kann sie auf verschiedene Weise nutzen. Zum Beispiel, um Daten online verfügbar zu machen und dann per App auf dem Handy abzurufen, wenn Du sie brauchst, statt sie tatsächlich auf dem Gerät selbst zu speichern. Auf diese Weise kannst Du den Speicher Deines Handys theoretisch bis ins Unendliche vergrößern – solltest allerdings beachten, dass das dann natürlich jeweils gestreamt oder runtergeladen werden muss, wenn Du es auf dem Handy nutzen willst. Das ist kein Problem, wenn Du einen guten Datentarif hast oder das über WLAN machst. Bei Mobilfunkverbindungen mit begrenztem Datenvolumen solltest Du es damit aber lieber nicht übertreiben.

Dennoch: Clouddienste sind eine gute Alternative, auf die ich sicherlich noch häufiger und auch etwas ausführlicher eingehen werde. An dieser Stelle seien aber in aller Kürze insbesondere folgende Dienste einmal wärmstens empfohlen:

  • Für Androidnutzer sei hier natürlich die Google Fotos als allererstes erwähnt. Die App ist in der Regel vorinstalliert, benötigt – wie Android insgesamt allerdings auch – einen Google-Account und lädt dann halt alle mit dem Smartphone gemachten Fotos und Videos automatisch in Deinen persönlichen Google Drive. Das tut sie kostenlos und in unbegrenzter Anzahl – aber eben wirklich nur für Fotos und Videos. Für andere Daten kann man die normale Google Drive App nutzen, die mit einem gewissen Freikontingent an Online-Speicher daherkommt. Allerdings würde ich für andere Zwecke als Fotos eher zu den nachfolgenden Anbietern raten.
  • Ein anderer, sehr empfehlenswerter Dienst ist Microsoft OneDrive. Wer sich ein Microsoft-Office-Jahresabo kauft, der bekommt nicht nur Microsofts fabelhafte Office-Produkte in der jeweils aktuellsten Version, sondern eben auch noch mal eben ein ganzes Terabyte (also: 1000 GB) Cloudspeicher oben drauf, den man natürlich nicht nur für Fotos, sondern für alles Mögliche verwenden kann.
  • Weitere Dienste (die ich persönlich nutze) wären dann noch Dropbox und Mediafire.

Alle diese Dienste funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Man benötigt zunächst einen Account und dann natürlich zumindest die zugehörige Android-App. Es ist aber auch möglich, alle Daten – also zum Beispiel auch Fotos – mittels dieser Dienste automatisch auf einen PC oder Mac zu synchronisieren. Alle hier genannten Diensten bieten darum auch Programme für Deinen Bürorechner an, die Du einfach nur installieren musst und nach dem Einloggen wird dann Deine komplette Cloud direkt auf den Rechner runtergeladen und bei Änderungen (also wenn Du etwas löscht oder neue Dateien hinzukommen) sowohl in der Cloud, als auch in der Kopie auf Deinem Rechner (oder Rechnern) werden diese dann überall automatisch übernommen.

Hast Du Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar 🙂

Anleitung: Bedienung der Oberfläche und der Design App der Emotion UI (EMUI) von Huawei und Honor

Screenshot_2015-12-08-11-00-38An der Emotion UI, die Huawei (und damit auch Honor) auf praktisch all seinen Geräten einsetzt, scheiden sich die Geister: Zwischen „einfach nur nachgemachtes Apple iOS“ bis „beste Oberfläche überhaupt“ ist alles dabei und auch ich selbst sehe mich irgendwo dazwischen. Die Oberfläche eines Android-Gerätes nennt man Launcher und Launcher kann man bei Nichtgefallen des mitgelieferten einfach durch einen anderen austauschen. Aber darauf werde ich in späteren Artikeln noch ausführlich eingehen. Hier geht es erst einmal nur um die Emotion UI – und zwar in der zur Zeit auf meinem Honor 7 installierten Version 3.1, wobei diese Anleitung aber auch für alle anderen Software-Versionen gilt.

Gestatten, EMUI

Vom Aufbau her zeichnet sich Huaweis Emotion UI kurz: EMUI) vor allem dadurch aus, dass es auf einen sogenannten App Drawer verzic   htet. Das ist eine Übersicht über sämtliche installierten Apps, die man normalerweise über einen besonderen Button im Dock (das ist die unterste Reihe von Symbolen auf dem Homescreen, in der Du standardmäßig zum Beispiel auch das Icon zum Telefonieren findest) oder auf dem Homescreen aufruft. Stattdessen liegen einfach alle Symbole auf verschiedenen Seiten des Homescreens. Das ist auch der Grund, warum Kritiker davon reden, die Emotion UI sei bei Apple abgekupfert, denn auch dort gibt es keinen App Drawer.

Und weil es keinen solchen Drawer gibt, in dem man bei guten Launchern seine Apps oft in anwendungsbezogene Kategorien wie Spiele, Messenger oder Fotos unterteilt findet, bleibt einem in EMUI nichts Anderes übrig, als Ordnung zu schaffen, in dem man Apps sinnvoll positioniert oder Ordner anstelle solcher Kategorien anlegt und seine Apps dort einsortiert.

Arbeiten mit Symbolen und Ordnern auf dem EMUI-Homescreen

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Man kann sie dort beliebig anordnen und auch in Ordner packen. Dazu muss man einfach nur auf das zu verschiebende Symbol tippen und es getippt halten. Nun kann man es an eine beliebige andere Stelle ziehen. Oder auch auf eine andere Seite des Homescreens. Dazu zieht man das „festgehaltene“ Icon einfach an den Rand des Bildschirms, der dann automatisch auf die nächste Seite weiterblättert. Man kann auf die gleiche Weise ein Symbol auch in einen bestehenden Ordner ziehen, in dem man einfach das Symbol auf den Ordner zieht, in dem man es haben möchte.

Einen neuen Ordner anlegen kann man, in dem man ein Icon einfach auf ein anderes Icon zieht, das ebenfalls in den betreffenden Ordner einsortiert werden soll. Das Symbol des Ordners sieht je nach gewähltem Design unterschiedlich aus, es entsteht aber immer so eine Art Kästchen, in dem man dann winzig klein die beiden App-Symbole erkennen kann. Dein erster auf diese Weise neu angelegter Ordner bekommt zunächst den unheimlich phantasievollen Standardnamen „Ordner 1“ aber zum Glück kann man natürlich auch den Namen leicht ändern. Dazu öffnest Du den Ordner einfach, in dem Du ihn antippst. Jetzt siehst Du alle in diesem Ordner liegenden Apps, die Du von hier so auch starten könntest. Über das „+“-Symbol könntest Du jetzt auch weitere Apps hinzufügen. Um den Namen zu ändern, musst Du jetzt unten den Namen des Ordners antippen und einen kurzen Moment getippt halten – bis sich Deine Bildschirmtastatur öffnet. Und jetzt kannst Du einfach einen beliebigen Namen eingeben.

Screenshot_2015-12-08-11-23-40Die EMUI-Alternative für Faule: Apps per interner Suchfunktion finden und starten

Gerade, wenn man ein paar Apps mehr installiert und weder Lust noch Zeit hat, die nun erstmal alle in irgendwelche Ordner zu sortieren, wird man eine weitere Besonderheit der EMUI zu schätzen wissen: Die interne Suchfunktion! Die ist leider immer noch keine Selbstverständlichkeit für heutige Launcher und damit ein echter Pluspunkt für Huaweis Eigenbau. Aufrufen kannst Du ihn, in dem Du an einer beliebigen Stelle auf dem Homescreen einfach nach unten streichst. Sofort öffnet sich ein Screen, bei der Du ganz oben ein Suchfeld siehst, in dass Du sofort über die Bildschirmtastatur den Namen der App eintippen kannst, die Du suchst. Und natürlich musst Du niemals den vollen Namen eintippen, sondern in der Regel wirst Du nach zwei, drei Buchstaben bereits die gewünschte App angezeigt bekommen, so dass Du sie direkt starten kannst.

Wenn Du gar nichts eintippst, kannst Du übrigens auf diesem Screen auch direkt eine der 8 zuletzt von Dir genutzten Apps erneut starten, was ebenfalls sehr praktisch sein kann.

EMUI optisch dem eigenen Geschmack anpassen? Designs!

Screenshot_2015-12-08-10-26-58Eine weitere Besonderheit der EMUI-Oberfläche sind die Designs. Huawei/Honor liefert hierfür die App „Designs“ immer gleich mit. Wenn Du sie nicht gleich findest, solltest Du jetzt mal die eben beschriebene Suchfunktion ausprobieren. 😉

Die Auswahl an unterschiedlichen Designs ist wirklich groß, so dass man sich hier erst einmal in Ruhe umsehen muss. Nach dem Aufruf der App landet man zunächst in den „Highlights“. Am oberen Rand der App sieht man daneben die weiteren Menüpunkte „Top“, „Kategorie“ und „Mein“. Wonach genau sich die Sortierung von Highlights und Top richtet und wo hier Unterschiede liegen, habe ich bisher nicht wirklich ergründen können. Meine Theorie ist, dass „Top“ die meist runtergeladenen sind und „Highlight“ wird, was Huawei cool findet aber das ist wie gesagt nur eine Theorie. Auch die Sortierung unter dem Reiter „Kategorie“ gibt einige Rätsel auf. Hier wurde anscheinend ein wenig seltsam übersetzt, wirklich intuitiv ist das alles leider nicht.

Und so ist man ein wenig auf sich allein gestellt bei der Suche nach dem perfekten Design. Ich habe es einfach so gemacht, dass ich Highlights, Top und auch die Kategorien einfach mal ein wenig rauf und runter gescrollt und erst mal installiert habe, was mir gefiel. Unter allen drei Menüpunkten wählst Du ein Design aus, in dem Du einfach drauf tip
pst. Du bekommst dann eine detalliertere Übersicht mit mehreren Screenshots, wie das gewählte Design aussieht. Die Screenshots kannst Du horizontal durchscrollen. Dort siehst Du dann, wie Hintergründe und Icons aussehen, wie Homescreen und Sperrbildschirm aussehen, welche Aufmachung Kontakte oder Telefon-App haben und wie Benachrichtigungen und Verknüpfungen aussehen. Wenn Dir gefällt, was Du siehst, klickst Du ganz unten auf „Download“ und kurze Zeit später steht dort links „Anwenden“ und rechts „Löschen“. Willst Du Dein Handy aussehen lassen, wie auf den Bildern, klickst Du natürlich auf „Anwenden – und schon übernimmt es alle Einstellungen dieses Designs.

Personalisierung: Designs weiter individualisierenScreenshot_2015-12-08-10-27-24

Wenn Du es noch ein bisschen persönlicher magst, kannst Du jetzt noch einzelne Designelemente aus verschiedenen Designs aussuchen und mixen. Dazu gehst Du wieder in die App „Designs“ und wählst oben ganz rechts den Punkt „Mein“ aus. Es öffnet sich eine Übersicht aller von Dir bereits runtergeladener Designs. Hier kannst Du nun entweder zwischen kompletten Designs wechseln, indem Du eines auswählst und dann unten auf „Anwenden“ tippst. Oder Du bleibst in der Übersicht und tippst unten auf „Anpassen“. Auf der rechten Seite hast Du nun eine Liste von Details Deines Designs, die sich einzeln individualisieren lassen. Leider sind sie mehr als mies übersetzt, so dass ich Dir hier kurz erkläre, was zum Teufel die Chinesen damit meinen:

  • Bildschirmsperrstil
    Gemeint ist: Das Aussehen des Sperrbildschirms. Also der Oberfläche, die erscheint, wenn Du den Bildschirm einschaltest und wo Du dann zum Beispiel Deine PIN eingibst oder auch einfach nur kurz guckst, wie spät es eigentlich ist.
  • Animationen entsperren
    Gemeint ist „Entsperr-Animation“. Also: Wie soll es aussehen, wenn Du vom Sperrbildschirm auf Deinen Homescreen willst? Hier gibt es zur Zeit lediglich zwei Optionen: „keine“ und „Sonnenschein“. Du kannst ja mal ausprobieren, wie Dir „Sonnenschein“ gefällt. Wenn Du allerdings mittels Fingerabdruck entsperrst, wirst Du diese Animation nicht zu sehen bekommen, denn dann wird ja der Sperrbildschirm gar nicht erst angezeigt.
  • Bildschirm sperren
    Hier wählst Du den Hintergrund des Sperrbildschirms aus. Das kannst Du allerdings auch auf andere Weise tun, wie ich Dir anschließend noch erklären werde.
  • Startbildschirm
    Analog zum vorigen Punkt kannst Du hier das Hintergrundbild eines anderen Designs für Deinen Homescreen auswählen. Auch das geht alternativ auch noch auf andere Weise.
  • Symbole
    Für Viele sicherlich die wichtigste Individualisierung: Du musst nämlich nicht die Symbolstile verwenden, die mit dem Design, bei dem Dir vielleicht Benachrichtungsleiste und Verknüpfungsansicht so gut und die Symbole so gar nicht gefallen. Hier kannst Du einfach die Symbole eines anderen von Dir zuvor installierten Designs aussuchen und in Deinen Design-Mix übernehmen.

Weitere Optionen: Das Homscreen-Menü

Wenn Du auf Deinen Homescreen mit Daumen und Zeigefinger gehst und sie zusammenziehst, gelangst Du in ein etwas verstecktes weiteres Menü. Hier lassen sich zum Beispiel die einzelnen Seiten des Homescreens anders anordnen. das funktioniert ähnlich wie beim verschieben von Icons, also einfach gedrückt halten und an die gewünschte Stelle bewegen.

Unten befinden sich außérdem noch vier Symbole mit den folgenden Funktionen:

  • Hintergrund
    Hier kannst Du wie schon angekündigt die Hintergründe des Sperrbildschirms und des Homescreens  frei wählen. Du kannst Dich auch regelmäßig über zufällig ausgewählte neue Hintergrundbilder freuen, wenn Du „Zufällige Anordnung“ wählst. „Zum Ändern schütteln“ macht das gleiche, nur nicht regelmäßig, sondern eben wenn Du das Gerät schüttelst. Sinnvoll? Keine Ahnung. Aber lustig 🙂
  • Widgets
    Widgets sind Elemente, die Du zusätzlich zu den App-Symbolen auf den Homescreen zaubern kannst. Standardmäßig liefert Honor hier zum Beispiel eines für die integrierte Radio-App mit und auch die standardmäßig vorhandene Uhr mit Wetterbericht ist ein solches Widget. Schau einfach mal, ob Du hier etwas findest, dass Du gerne jederzeit sichtbar oder griffbereit haben möchtest. Ich selbst bin bei Widget eher etwas sparsamer, weil ich die meisten für mich nicht wirklich sinnvoll finde aber das ist sicherlich Geschmackssache und hängt auch davon ab, welche Apps man wie nutzt. Bedenken solltest Du aber, dass Widgets den Akkuverbrauch vergrößern können. Das gilt nicht nur, aber besonders für solche Widgets, die sich automatisch aktualisieren, also zum Beispiel Wetter-Apps. Ein oder zwei von dieser Sorte sind normalerweise kein Problem aber wenn Du es damit übertreibst, wird irgendwann Deine Akkulaufzeit darunter leiden.
  • Übergänge
    Hier kannst Du verschiedene Effekte auswählen, die zum Tragen kommen, wenn Du zwischen den Seiten Deines Homescreens hin und her wechselst.
  • Weitere…
    Noch ein paar weitere Optionen. Zum Beispiel, wieviele Symbole auf jeder Homescreen-Seite zu sehen sein sollen und Einiges mehr zum Thema Anordnung der Icons.

VMall-Aktion: Honor 6, 6+, 4X und 7 reduziert!

Huaweis kleiner aber feiner Versandshop VMall lockt in der Vorweihnachtszeit noch einmal mit Rabatten: 50 Euro aufs Honor 7, 100 Euro aufs Honor 6+ und auch die Modelle 6 und 4X gibts günstiger.

Bedingung: Anmeldung bei VMall (sowieso nötig, wenn man dort etwas kaufen will, ist ja logisch) und dann am Donnerstag, den 10.12.15 um 10.30 Uhr* schnell sein, denn die jeweiligen Rabatte sind limitiert und wer zuerst kommt, malt zuerst.

*Bei der Uhrzeit solltet Ihr aufpassen. Auch der letzte Rabattverkauf am „Cyber Monday“ sollte um 10.30 Uhr losgehen, startete tatsächlich aber bereits 9.30 Uhr. Meine Theorie: Vermutlich, weil man in China nicht so genau über unsere Sommer/Winterzeit-Umstellungen bescheid weiß. Falls das so sein sollte, dürfte auch dieser Verkauf wieder bereits um 9.30 Uhr starten, zumindest sollte man eventuell da schon einmal nachschauen.

Honor 7: Erster Eindruck

Heute nachmittag brachte DHL dann endlich das heiß ersehnte Päckchen mit dem neuen Handy und ich hatte dann auch einige Stunden Gelegenheit, es einzurichten und auszuprobieren. Zu wenig natürlich, um mir von seinen Stärken und Schwächen einen vollständigen Eindruck zu verschaffen aber doch so weit, dass es für ein paar Punkte genügt, die ich hier als ersten Eindruck ansprechen möchte.

Emotion UI: Die Oberfläche

Um es vorweg zu nehmen: Mir gefällt fast alles an dem Ding, ganz ehrlich. Im Prinzip gefällt mir auch die Emotion UI. Beispielsweise finde ich die Benachrichtigungsliste so durchaus schicker, als ich es bisher von Android Lollipop kannte. Ich mag auch das mitgelieferte Uhr/Wetter-Widget. Und ich finde es grundsätzlich gut, dass man aus vielen verschiedenen Designs wählen kann.

Was ich nicht gut finde ist, dass es bei diesen Designs so wenige wirklich schicke gibt. Die mitgelieferten Icon Packs haben für die Honor-eigenen Apps zwar oft gut angepasste Icons, für sämtliche anderen Apps, selbst extrem weit verbreitete wie alles von Google oder Facebook, wird meistens irgendwas komisch in eine halbwegs zum gewählten Design passende Standardvorlage gepresst und genau so sieht es dann auch aus. Sorry aber das ist Mist. Das System sollte zumindest für Icon Packs aus dem Play Store geöffnet werden, so wie es ja die gängigen Android-Launcher auch tun.

Behelfsmäßig habe ich mir die Icons aus dem Design „Color Interaction“ geladen, weil die die Icons nicht völlig verunstalten, sondern lediglich einen Kasten mit abgerundeten Ecken darunterlegen und speziell zugeschnittene Icons (wie das vom Facebook-Messenger) einfach so lassen, wie sie sind. Für den Moment mag ich damit leben, wirklich zufrieden bin ich nicht. Es ist natürlich Geschmackssache aber ich bin jemand, der am liebsten möglichst einfarbige Buttons auf dem Homescreen liegen hat oder wenigstens halbwegs einheitlich aussehende Icons dort sehen möchte. Und genau so etwas lässt sich mit der Emotion UI offenbar eben bisher nicht realisieren. Das ist ausgesprochen schade, denn vieles andere daran gefällt mir tatsächlich sehr, sehr gut.

Verarbeitung: Auch hohe Erwartungen kann man noch übertreffen

Das erste, was man von einem Handy wahrnimmt, ist natürlich sein Äußeres. Seine Farben, sein Material, seine Verarbeitung. Und an dieser Stelle habe ich absolut nichts zu meckern. In verschiedenen Testberichten wurden hier Details moniert, beispielsweise die Kunststoffabdeckungen oben und unten an der Rückseite des Gerätes, die nach Meinung mancher Techblogger noch ein wenig stimmiger hätten sein können oder dass die Druckpunkte der Buttons nicht optimal seien. Beides Punkte, bei denen mich das Honor 7 heute positiv überrascht hat. Denn was auch immer da ist, an dem andere sich gestört haben wollen, ich kann es nicht nachvollziehen. Die Buttons fühlen sich beim Drücken genau so wertig und solide an, wie der ganze Rest vom Gerät und die Kunststoffabdeckungen sehen in Wirklichkeit noch besser aus, als auf allen Produktfotos, die ich mir vorher angesehen hatte – und auf denen ich sie nicht nur nicht störend, sondern zum Gesamtkonzept passend und formschön fand.

Wenn man das Honor 7 in der Hand hält, dann freut man sich einfach, wie cool das Design ist und wie wertig es sich anfühlt. Verglichen mit dem zwei Jahre alten Samsung-Plastikbomber, den ich die letzten Wochen ersatzweise mal wieder benutzt habe, wiegt es auch ein gutes Stück mehr. Und es ist geil, dass es spürbar mehr wiegt. Denn dadurch wirkt es einfach noch ein bisschen wertvoller. Kaum einen Smartphonetrend kann ich noch weniger verstehen, als diesen Hype, die Dinger möglichst leicht zu machen. Na klar, keiner will 2015 noch mit so einem Ziegelstein, wie wir sie in den 90ern hatten rumlaufen. Aber das Honor 7 wiegt 157 Gramm. Das ist zwar mehr, als viele andere Smartphones. Aber ja nicht so viel, dass es irgendwie stören könnte. Und dafür fühlt es sich eben gerade auch durch dieses vergleichsweise stolze Gewicht richtig gut an.

Akkulaufzeit: Vom OnePlus One verwöhnt

Wenn ich ein neues Handy habe, dann verbringe ich viele Stunden damit, es einzurichten und alles Mögliche auszuprobieren. So war das auch heute und natürlich ist der Bildschirm dabei die meiste Zeit an und das Gerät immer in Action. Logisch: Das geht auf den Akku. Der war bei Auslieferung zu etwa zwei Dritteln voll. Der Vorgänger des Honor 7 war bei mir das OnePlus One, das mich mit seinem Akku wirklich sehr verwöhnt hat. Doch das Honor kann, so zumindest mein vorläufiger Eindruck nach den paar Stunden intensiver Beschäftigung damit, da durchaus mithalten. Bewähren muss es sich natürlich erst noch im Alltag. Aber fürs Erste sieht es tatsächlich so aus, als hätte ich in Sachen Akku einen wirklich würdigen Nachfolger für das One gefunden.

Der Infrarot-Sensor und seine seltsame App

Nur ganz kurz ausprobiert habe ich den Infrarot-Sensor. Ich habe versucht, damit meinen Fernseher zu steuern. Das lief irgendwie merkwürdig. Man muss so einen Anlern-Prozess durchgehen, bei dem das Honor 7 versucht, einzelne Funktionen wie aus- und einschalten oder die Lautstärke zu steuern und man muss dann immer jeweils angeben, ob das geklappt hat. Es hat eigentlich alles geklappt bis auf die Funktion „Ton aus“, für die die „Smart Controller“ genannte App anscheinend keinen brauchbaren Datenbankeintrag finden konnte. Scheiss drauf, diese Funktion brauche ich ja nun nicht unbedingt, wenn ich den Fernseher gerade mit dem Handy bedienen will, dachte ich. Aber leider hat die App dann beschlossen, dass sie also meinen Fernseher nicht steuern kann und beendete den Anlern-Prozess. Ich werde das auf jeden Fall noch einmal probieren, auch noch mit anderen Geräten aber für den Moment war der Punkt Infrarot-Sensor dann doch etwas enttäuschend, auch wenn ich die Funktion vermutlich so gut wie nie nutzen würde, selbst wenn sie irgendwann perfekt funktioniert.

Ein Fingerabdruck-Sensor, der mehr kann, als nur entsperren

Ein anderer Sensor, dessen Vorkommen in einem Smartphone in meinem Besitz ebenfalls eine Prämiere ist, ist der Fingerabdruck-Sensor. Und der wusste mich allerdings zu begeistern! Wahnsinnig schnelle Reaktionszeit und sehr coole zusätzliche Funktionen, die man ihm geben kann. Beispielsweise kann man ihn als Foto-Auslöser nutzen oder damit die Benachrichtigungsliste runter und auch wieder hoch ziehen. Ich war bisher immer etwas skeptisch, ob so ein Fingerabdrucksensor wirklich hilfreich ist oder ob die schnelle PIN-Eingabe oder gar ein Smart-Lock fähiges Wearable wie das Mi Band nicht doch besser funktionieren. Das Honor 7 hat mich überzeugt: Ich will so schnell kein Handy mehr ohne so einen Sensor haben.

Ein winzig kleiner Mono-Lautsprecher mit verblüffend sattem Sound

Ich las im Vorfeld, dass der eingebaute Lautsprecher relativ gut klingen sollte, dachte mir aber weiter nichts dabei. Sowas habe ich auch schon über andere Handys gelesen, die sich dann bei einem realen Test als nicht weiter ungewöhnlich klingend heraus stellten. Der Lautsprecher des Honor 7 dagegen hat mich umgehauen! Na klar, er ersetzt keine HiFi-Anlage. Aber er klingt einfach viel, viel besser als die meisten Handylautsprecher, die ich bisher so in den Fingern hatte. Ich nutze zum anhören von Podcasts oder Hörbüchern normalerweise gerne so einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher als Verstärker, weils einfach so viel besser klingt als ein Handy. Es könnte gut sein, dass ich diese Angewohnheit in nächster Zeit ablege, weil das Honor schon verdammt nahe an meine kleine Philips-„Handgranate“ rankommt. Wahnsinn, wirklich cool!

Der überraschende Knüller: Die Kamera!

Ich habe vor dem Kauf wirklich wochenlang recherchiert und geschaut, was es so gibt. Mir war klar, dass ich ein richtig gutes Handy gekauft habe und meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Enttäuscht hat mich das Honor 7 in keinem einzigen Punkt, der mir wichtig gewesen ist, dafür aber so manche Erwartung tatsächlich noch übertroffen. Und mein absolutes Highlight und auch die größte Überraschung am Honor 7 ist tatsächlich die Kamera! In diversen Testberichten las ich, sie sei ja eher so Mittel, nicht mal so gut wie beim Honor 6+ und in Sachen Nachtaufnahmen käme sie an die Premium-Modelle von Huawei auch nicht ran. Ich erwartete dementsprechend eine durchschnittliche Kamera, die für gelegentliche Schnappschüsse reicht und schrieb die besonderen Licht- und Nachtfunktionen, die Huawei seit diesem Frühjahr ja all seinen neuen Modellen verpasst, mehr oder weniger ab: Nett, sie zu haben aber anscheinend sind die für andere Geräte mit optischem Bildstabilisator gedacht und würden hier nicht wirklich gute Ergebnisse liefern.

Tja und dann stellte ich das Handy kurz mal auf ein Stativ und probierte den „Rücklichtspuren“-Modus aus. Blöderweise stieß ich während des Tests auch noch kurz gegen das Stativ aber egal, es sollte ja nur ein kurzer Test sein… ja, wie cool ist bitte dieses Ergebnis?

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Wie gesagt: Ich bin einmal leicht gegen das Stativ gestoßen, abgesehen davon, dass ich es ein wenig ausgeschnitten habe ist das Bild nicht weiter bearbeitet. Ja klar: Eine DSLR ersetzt das nicht, es ist und bleibt ja schließlich ein Handy. Aber es sind trotzdem relativ sehenswerte Nachtaufnahmen und Lichteffekte machbar, die für Facebook & Co allemal reichen. Und mit ein paar Nachbearbeitungen kann man da sicherlich noch Einiges mehr rausholen.

Auch in der Dämmerung habe ich ein paar Fotos geschossen, die brauchbar waren. Ja: Mit einem optischen Bildstabilisator, wie ihn beispielsweise das Huawei P8 oder das Mate S haben, geht sicher mehr. Das Honor 7 kostet aber die Hälfte – und die Fotos werden trotzdem absolut brauchbar.

Fazit: Ich habe alles richtig gemacht 🙂

Ich hatte heute so 3-4 Stunden Zeit, mich mit meinem neuen Handy zu beschäftigen. In dieser Zeit habe ich natürlich nicht nur ausprobiert, sondern auch diverse Accounts wie Facebook, Amazon, Google und so weiter eingerichtet und die Einstellungsmenüs nach allen möglichen Funktionen durchforstet. Bewähren muss sich das Teil im Alltag – aber begeistert hat es mich in diesen paar Stunden des Probierens und Testens bereits in fast allen Punkten. Honor haut hier für 300 Euro ein Teil raus, für das man anderswo (zumindest so kurz nach Markteinführung) locker 400 oder 500 Scheine auf den Tisch legen muss.

Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Entscheidung – und nun gespannt darauf, wie sich das Honor 7 im normalen täglichen Gebrauch bewähren wird.

Ein neues Handy muss her: Warum ich mich für das Honor 7 entschied

 

honor-logoEs wurde das Honor 7. Gut drei Wochen hatte ich technische Daten verglichen, dutzende Testberichte gelesen und auf Youtube angesehen, überlegt, was mir wichtig war und was vielleicht weniger – und am Ende machte eben das zu diesem Zeitpunkt 349 Euro teure Honor 7 das Rennen.

Bestellt habe ich es allerdings am 30.11.2015, dem „Cyber Monday“, als es ordentliche 50 Euro Rabatt auf das Handy gab. Ich bestellte mir auch noch Einiges an Zubehör gleich mit, das ebenfalls gut runtergesetzt war.

Der Vorgänger

Bisher war ich mit einem OnePlus One unterwegs. Ein Handy, das mit der Android-Distribution aus dem Hause Cyanogen ausgeliefert wurde. CyanogenMod ist normalerweise ein alternatives Betriebssystem, das sich Smartphone-Nerds auf ihre Samsungs und LGs anstelle der Hersteller-Androids installieren, damit sie den ganzen Quatsch loswerden, den Hersteller eben gerne von Haus aus mitliefern, den aber eigentlich niemand will oder braucht und den man schlimmstenfalls auch nicht löschen kann.

Ich kannte CyanogenMod, weil ich es auf mein altes Samsung Galaxy S3 installiert hatte und begeistert war, wieviel mehr man dort einstellen konnte. Beim OnePlus One hatte man noch viel mehr administratorische Bewegungsfreiheit, die bis hin zur Farbtemperatur des Displays oder der freien Belegung sämtlicher Hardware-Buttons des Handys ging. Man konnte also beispielsweise bei doppeltem antippen des Home-Buttons eine Suche oder irgendeine App starten oder die Kamera aktivieren. Die Kamera lies sich allerdings auch aktivieren, in dem man einen Kreis auf das (gesperrte) Display zeichnete und so weiter – solche Kleinigkeiten waren es, die ich am OnePlus One besonders liebgewonnen hatte.

Und da mich die Nachfolger des kleinen chinesischen Herstellers OnePlus („Two“ und „X“) in Sachen Preis/Leistung oder einfach technisch nicht wirklich überzeugen konnten und zudem auch gar nicht mehr mit Cyanogen, sondern einem eigenen Android daher kamen, landete ich irgendwann beim Honor 7.

Warum ich mir ein Honor 7 kaufen wollte

Denn auch hier sind die Hardware-Buttons bis zu einem gewissen Grad einstellbar. Mehr noch: Dieses Telefon hat sogar noch einen zusätzlichen Knopf, den man gleichzeitig mit gleich drei beliebigen Funktionen belegen kann. Wie geil ist das denn?

Ich hatte vor dem „One“ ein Huawei Ascend P7 und war schon damals sehr von der Verarbeitung und vom Design angetan, so dass ich Huawei ohnehin auf dem Schirm hatte. Preis und Leistung stimmen natürlich auch, die Kamera ist vermutlich deutlich besser, als die des OnePlus One (unter der ich gelegentlich sehr gelitten habe), Huaweis Update-Politik schien sich mir auch deutlich verbessert zu haben, der Akku klingt solide, ein guter Fingerabdruck-Sensor mit durchdachten Zusatzfunktionen – alles in Allem ein schönes Handy zu einem Wahnsinns-Preis!

Nur: Bisher habe ich es noch gar nicht in Händen. Versandt ist es allerdings bereits und ich rechne morgen, spätestens übermorgen mit seinem Eintreffen.

Und dann wird sich zeigen, inwiefern meine Erwartungen erfüllt, übertroffen oder eben auch enttäuscht werden.

Was dieses Blog will

Mit diesem Blog möchte ich jeden kleinen Schritt, den ich mit dem Gerät mache, festhalten. Ich werde die Möglichkeiten, die speziell das Honor 7 ausmachen, ausführlich erklären und bewerten, aber auch künftige Produkte aus dem Hause Huawei und besonders Honor im Auge behalten und auch darüber schreiben. Da ich nicht vor habe, unter die professionellen Techblogger zu gehen, werde ich die dazu nur in seltenen Fällen auch wirklich kaufen. Jedoch werde ich die besten Testberichte an dieser Stelle sammeln und gebündelt zugänglich machen. Denn solche Listen hätten auch meine Suche nach einem neuen Smartphone in den letzten Wochen etwas einfacher machen können;)

Ich möchte aber auch allgemein Tipps geben, was Apps betrifft oder Funktionen des Android-Betriebssystems insgesamt. Ich selbst sehe mich, ich deutete es ja bereits an, durchaus als kleinen Smartphone-Nerd und hole aus den Dingern in der Regel sehr viel mehr an Funktionen und Gimmicks raus, als der durchschnittliche Nutzer. Ich möchte meine Kenntnisse an dieser Stelle so erklären, dass auch Leute, die sich nicht dermaßen viel mit ihrem Smartphone beschäftigen, nachvollziehen können, was damit alles geht und Lust bekommen, Dinge auszuprobieren.

Das ist, neben ein wenig (unbezahlter) Fanboyschaft der noch jungen Marke Honor, meine Mission auf diesem Blog.